Städtische Grundschule Stübchen                                                            Solingen, Juni 2020

Gemeinschaftsgrundschule -                                                             (Tel. 0212/ 2 47 13 40    Fax 0212/ 2471342)

Katternberger Str. 204                                                                      

42655 Solingen         

 

 

 

Liebe Eltern,

 

nur noch wenige Wochen, dann geht es los: Am Donnerstag, 13.08.2020

kommt Ihr Kind zu uns in die Schule. Darauf freuen wir uns schon alle sehr. 


Und so haben wir uns den Ablauf des ersten Schultages vorgestellt:

 

  • 09:00 Uhr: ökumenischer Gottesdienst in St. Suitbertus, Glockenstraße
  • 10:00 Uhr: Empfang auf dem Schulhof durch die Elternschaft der zweiten Schuljahre mit Hilfe des Schulvereins
  • 10.15 Uhr: Einschulungsfeier in der Turnhalle
  • 10.30 Uhr: Die Paten der Klasse 4 begleiten ihre Patenkinder in die Klassenräume zur ersten Unterrichtsstunde.
  • zur gleichen Zeit: weitere Möglichkeit auf dem Schulhof zu bleiben,

dabei stehen Frau Gödecke (OGS/ÜMI) und ich für Gespräche und Informationen zur Verfügung.

 

 

Weitere Informationen erhalten Sie auf der ersten

                    Klassenpflegschaftssitzung,

zu der Sie noch eine separate Einladung bekommen werden.

Voraussichtlich findet der Elternabend der Klasse 1a am 17.08. und der Elternabend der Klasse 1b am 18.08 statt.

 

Eltern und Kinder, die nicht am Gottesdienst teilnehmen möchten, können

(ab 10.00 Uhr) natürlich gleich zur Schule kommen.

 

Einen guten gemeinsamen Start wünscht Ihnen und Ihren Kindern

 - auch im Namen des Kollegiums und aller Mitarbeiter/innen -

Ihre

 

Claudia Marx

(Schulleiterin GGS Stübchen)

 

 

Städtische Grundschule Stübchen                                              

Gemeinschaftsgrundschule                                                        

Katternberger Str. 204                                                                  

42655 Solingen

 

 

 

Solingen, den 04.05.2020

Liebe Eltern!

 

Sie haben wahrscheinlich genauso aufmerksam die Nachrichten verfolgt, wie wir. Heute erhielten wir die Informationen, wie der Unterricht wieder starten soll.

Ab Montag, den 11.5. beginnt der Präsenzunterricht an den Grundschulen für alle Klassen in einem rollierenden System. Die Klassen an der Grundschule Stübchen werden halbiert und nur wenige Kinder können gleichzeitig an der Schule unterrichtet werden.

Folgende Regelung gilt im Zeitraum vom Montag 11.5. – Mittwoch 20.5. (Achtung 21.5. Christi Himmelfahrt, 22.5. beweglicher Ferientag – es findet nur Notbetreuung statt):

 

11.05.   Klasse 2a Teil 1         8.00 – 11.35 Uhr        4 Stunden Unterricht bei Frau Pook im Klassenraum

            Klasse 2b Teil 1         8.45 – 12.20 Uhr        4 Stunden Unterricht bei Frau Pokorny im Klassenraum

 

            Klasse 3a Teil 1         8.00 – 11.35 Uhr        4 Stunden Unterricht bei Frau Doddo/Frau Pick

                                                                                   im Klassenraum 4a Nebengebäude

            Klasse 3b Teil 1         8.45 – 12.20 Uhr        4 Stunden Unterricht bei Frau Küchenberg

                                                                                   im Klassenraum 4b Nebengebäude     

 

 

12.05.   Klasse 2a Teil 2         8.00 – 11.35 Uhr        4 Stunden Unterricht bei Frau Pook im Klassenraum

            Klasse 2b Teil 2         8.45 – 12.20 Uhr        4 Stunden Unterricht bei Frau Pokorny im Klassenraum

 

            Klasse 3a Teil 2         8.00 – 11.35 Uhr        4 Stunden Unterricht bei Frau Doddo/Frau Pick

                                                                                   im Klassenraum 4a Nebengebäude

            Klasse 3b Teil 2         8.45 – 12.20 Uhr        4 Stunden Unterricht bei Frau Küchenberg

                                                                                   im Klassenraum 4b Nebengebäude     

 

 

13.05.  Klasse 1a Teil 1         8.00 – 11.35 Uhr        4 Stunden Unterricht bei Frau Besser im Klassenraum

            Klasse 1b Teil 1         8.45 – 12.20 Uhr        4 Stunden Unterricht bei Frau Schmidt im Klassenraum          

            Klasse 4a Teil 1         8.00 – 11.35 Uhr        4 Stunden Unterricht bei Frau Daske im Klassenraum

            Klasse 4b Teil 1         8.45 – 12.20 Uhr        4 Stunden Unterricht bei Frau Müller im Klassenraum

 

 

 

14.5.    Klasse 1a Teil 2         8.00 – 11.35 Uhr        4 Stunden Unterricht bei Frau Besser im Klassenraum

            Klasse 1b Teil 2         8.45 – 12.20 Uhr        4 Stunden Unterricht bei Frau Schmidt im Klassenraum          

            Klasse 4a Teil 2         8.00 – 11.35 Uhr        4 Stunden Unterricht bei Frau Daske im Klassenraum

            Klasse 4b Teil 2         8.45 – 12.20 Uhr        4 Stunden Unterricht bei Frau Müller im Klassenraum

 

 

15.05.  Klasse 2a Teil 1         8.00 – 11.35 Uhr        4 Stunden Unterricht bei Frau Pook im Klassenraum

            Klasse 2b Teil 1         8.45 – 12.20 Uhr        4 Stunden Unterricht bei Frau Pokorny im Klassenraum

 

            Klasse 3a Teil 1         8.00 – 11.35 Uhr        4 Stunden Unterricht bei Frau Doddo/Frau Pick

                                                                                   im Klassenraum 4a Nebengebäude

            Klasse 3b Teil 1         8.45 – 12.20 Uhr        4 Stunden Unterricht bei Frau Küchenberg

                                                                                   im Klassenraum 4b Nebengebäude

 

 

18.05.   Klasse 2a Teil 2         8.00 – 11.35 Uhr        4 Stunden Unterricht bei Frau Pook im Klassenraum

            Klasse 2b Teil 2         8.45 – 12.20 Uhr        4 Stunden Unterricht bei Frau Pokorny im Klassenraum

 

            Klasse 3a Teil 2         8.00 – 11.35 Uhr        4 Stunden Unterricht bei Frau Doddo/Frau Pick

                                                                                   im Klassenraum 4a Nebengebäude

            Klasse 3b Teil 2         8.45 – 12.20 Uhr        4 Stunden Unterricht bei Frau Küchenberg

                                                                                   im Klassenraum 4b Nebengebäude     

 

 

19.05.   Klasse 1a Teil 1         8.00 – 11.35 Uhr        4 Stunden Unterricht bei Frau Besser im Klassenraum

            Klasse 1b Teil 1         8.45 – 12.20 Uhr        4 Stunden Unterricht bei Frau Schmidt im Klassenraum        

            Klasse 4a Teil 1         8.00 – 11.35 Uhr        4 Stunden Unterricht bei Frau Daske im Klassenraum

            Klasse 4b Teil 1         8.45 – 12.20 Uhr        4 Stunden Unterricht bei Frau Müller im Klassenraum

 

 

20.05.  Klasse 1a Teil 2         8.00 – 11.35 Uhr        4 Stunden Unterricht bei Frau Besser im Klassenraum

            Klasse 1b Teil 2         8.45 – 12.20 Uhr        4 Stunden Unterricht bei Frau Schmidt im Klassenraum          

            Klasse 4a Teil 2         8.00 – 11.35 Uhr        4 Stunden Unterricht bei Frau Daske im Klassenraum

            Klasse 4b Teil 2         8.45 – 12.20 Uhr        4 Stunden Unterricht bei Frau Müller im Klassenraum

 

 

Spätestens am 19.05. geben wir wieder auf diesem Weg bekannt, wie der Unterricht ab dem 25.05. weitergeht.

Die Schüler warten auf dem Schulhof/vor dem Nebengebäude im Abstand von 1,5m voneinander entfernt darauf, dass sie von der Lehrerin aufgefordert werden das Gebäude zu betreten. Bitte schicken Sie Ihr Kind möglichst genau pünktlich. Die Kinder sollen nicht lange vorher warten müssen und den Abstand einhalten können. Bevor die Kinder zu ihrem Platz gehen, müssen sie zunächst gründlich die Hände waschen.

Eltern bleiben außerhalb des Schulgeländes und betreten dies nur nach telefonischer Absprache.

Kinder, die einen Anspruch auf Notbetreuung haben, können anschließend diese wahrnehmen. Kinder, welche einen OGS Platz haben, können an Ihren Schultagen auch die OGS besuchen. Bitte melden Sie dies so früh wie möglich an, damit die OGS planen kann.(Mittagessen, Menge an Personal…)

Zunächst werden hauptsächlich die Fächer Deutsch und Mathematik unterrichtet. Nach und nach kommen Sachunterricht, Englisch und weitere Fächer hinzu – Sport kann aufgrund der Vorgaben erst mal nicht unterrichtet werden. Für die restliche Zeit erhalten die Schüler Materialien um zuhause selbstständig zu lernen.

 

Sollte Ihr Kind oder jemand aus dem häuslichen Umfeld einer Risikogruppe angehören, bitte ich um eine ärztliche Bescheinigung, dass Ihr Kind nicht am Präsenzunterricht teilnehmen kann. Dann kann Ihr Kind von mir beurlaubt werden.

 

Wir empfehlen das Tragen von Masken für alle Situationen, in denen der Mindestabstand schwer einzuhalten ist. Wir bitten also einen Mund-Nase-Schutz zu tragen für das Betreten und Verlassen des Schulgebäudes, in den Fluren und auf den Treppen, beim Gang auf die Toilette und in der Pause. Sobald Ihr Kind seinen zugewiesenen Platz im Klassenraum eingenommen hat, kann es die Maske abnehmen. Überlegen Sie mit Ihrem Kind, wo es diese aufbewahren kann.

 

Die Notbetreuung findet ab dem 11.05. nur noch in den Räumen der OGS statt. Bitte schicken Sie Ihr Kind dort hin.

Um die Rahmenbedingungen für den Präsenzunterricht festzulegen, haben wir einen Hygieneplan erstellt. Diesen finden Sie auf unserer Homepage unter dem Punkt Aktuelles.

 

Wir freuen uns darauf, Ihre Kinder wiederzusehen und hoffen auf einen guten Start.

 

 

Mit freundlichen Grüßen

Claudia Marx Schulleiterin  

Klingenstadt Solingen · Städt. Gemeinschaftsgrundschule Stübchen · Katternberger Straße 204 · 42655 Solingen · Germany

Fon: +49 212 2471340 · Fax: +49 212 2471342 www.solingen.de

Presseinformation Stadt Solingen

 

Betreff: Überprüfung der Masernimpfung bei Schulneulingen im Schuljahr 2020/201

 

Die Kinderärzte sind in der momentanen Situation nicht in der Lage das von den Schulen versandte Dokument zur Masernimpfung zu unterschreiben.

Alle Eltern von Schulneulingen im kommenden Schuljahr 2020/2021 werden gebeten, die wesentlichen Seiten des Impfpasses Ihres Kindes einzuscannen und per Mail an die jeweilige Schule zu schicken oder alternativ eine Kopie in einem Briefumschlag in den Briefkasten der Schule einzuwerfen. Nach den Osterferien werden alle Familien von Schulneulingen zudem einen entsprechenden  Elternbrief bekommen.

 

Hygieneplan der Grundschule Stübchen

während der Corona Pandemie

 

 

 

Nach § 36 Abs. 1 Infektionsschutzgesetz sind Schulen und andere Ausbildungseinrichtungen verpflichtet, in Hygieneplänen innerbetriebliche Verfahrensweisen zur Einhaltung der Infektionshygiene festzulegen.

Mit diesem Hygieneplan wird der Zweck verfolgt, Infektionsrisiken in der Grundschule Stübchen zu minimieren. In Zeiten besonderer Maßnahmen gelten verschärfte Vorschriften.

 

 

 

INHALT

  1. Persönliche Hygiene
  2. Raumhygiene: Klassenräume, Fachräume, Verwaltungsräume,

    Lehrerzimmer und Flure

  1. Hygiene im Sanitärbereich
  2. Infektionsschutz in den Pausen
  3. Infektionsschutz beim Sportunterricht
  4. Personen mit einem höheren Risiko für einen schweren COVID-19-

Krankheitsverlauf

  1. Wegeführung
  2. Konferenzen und Versammlungen
  3. Meldepflicht

 

 

 

Alle Beschäftigten der Schulen, die Schulträger, alle Schülerinnen und Schüler sowie alle weiteren regelmäßig an den Schulen arbeitenden Personen sind darüber hinaus gehalten, sorgfältig die Hygienehinweise der Gesundheitsbehörden bzw. des Robert Koch-Instituts zu beachten.

Über die Hygienemaßnahmen sind das Personal, die Schüler und die

Erziehungsberechtigten auf jeweils geeignete Weise zu unterrichten.

 

 

  1. PERSÖNLICHE HYGIENE:

 

Das neuartige Corona Virus ist von Mensch zu Mensch übertragbar. Der

Hauptübertragungsweg ist die Tröpfcheninfektion. Dies erfolgt vor allem direkt über die Schleimhäute der Atemwege. Darüber hinaus ist auch indirekt über Hände, die dann mit Mund- oder Nasenschleimhaut sowie die Augenbindehaut in Kontakt gebracht werden, eine Übertragung möglich.

Wichtigste Maßnahmen zur persönlichen Hygiene

  • Bei Krankheitszeichen (z.B. Fieber, trockener Husten, Atemprobleme, Verlust Geschmacks-/Geruchssinn, Halsschmerzen, Gliederschmerzen) auf jeden Fall zu Hause bleiben.
  • Mindestens 1,50 m Abstand halten
  • Mit den Händen nicht das Gesicht, insbesondere die Schleimhäute berühren, d.h. nicht an Mund, Augen und Nase fassen.
  • Keine Berührungen, Umarmungen und kein Händeschütteln.
  • Gründliche Händehygiene (z. B. nach dem Naseputzen, Husten oder Niesen; nach der Benutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln; vor und nach dem Essen; nach dem Toiletten-Gang oder nach Betreten des Klassenraums) durch
  • Händewaschen mit Seife für 20 – 30 Sekunden. Die Wassertemperatur hat keinen Einfluss auf die Reduktion der Mikroorganismen. Viel wichtiger sind die Dauer des Händewaschens und das Maß der Reibung beim Einseifen der Hände (siehe auch https://www.infektionsschutz.de/haendewaschen/)

oder

  • Händedesinfektion: Das sachgerechte Desinfizieren der Hände ist dann sinnvoll, wenn ein gründliches Händewaschen nicht möglich ist. Dazu muss Desinfektionsmittel in ausreichender Menge in die trockene Hand gegeben und bis zur vollständigen Abtrocknung ca. 30 Sekunden in die Hände einmassiert werden. Dabei ist auf die vollständige Benetzung der Hände zu achten (siehe auch aktion-sauberehaende.de).

Desinfektionsmittel und Einmal-Handschuhe sollten von der Lehrkraft verwendet werden, wenn ein Schüler ein Pflaster benötigt oder anderweitig verarztet werden muss.

  • Öffentlich zugängliche Gegenstände wie Türklinken oder Fahrstuhlknöpfe möglichst nicht mit der vollen Hand bzw. den Fingern anfassen, ggf. Ellenbogen benutzen.
  • Husten- und Niesetikette: Husten und Niesen in die Armbeuge gehören zu den wichtigsten Präventionsmaßnahmen! Beim Husten oder Niesen größtmöglichen Abstand zu anderen Personen halten, am besten wegdrehen.
  • Mund-Nasen-Schutz (MNS) oder eine textile Barriere (Mund-Nasen-

Bedeckung MNB, community mask oder Behelfsmaske) tragen, wenn ein Abstand von 1,5 m nicht gewährleistet werden kann. Damit können Tröpfchen, die man z.B. beim Sprechen, Husten oder Niesen ausstößt, abgefangen werden. Das Risiko, eine andere Person durch Husten, Niesen oder Sprechen anzustecken, kann so verringert werden (Fremdschutz). Diese Masken sollten zumindest in den Pausen, beim Betreten und Verlassen des Schulgebäudes, beim Benutzen der Treppen und bei der Schülerbeförderung getragen werden. Dies darf aber nicht dazu führen, dass der Abstand unnötigerweise verringert wird. Im Unterricht ist das Tragen von Masken bei gewährleistetem Sicherheitsabstand nicht erforderlich. Trotz MNS oder MNB sind die gängigen Hygienevorschriften, insbesondere die aktuellen Empfehlungen des Robert Koch-Instituts und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, zwingend weiterhin einzuhalten.

 

 

  1. RAUMHYGIENE: KLASSENRÄUME, FACHRÄUME, VERWALTUNGSRÄUME, LEHRERZIMMER UND FLURE

 

Zur Vermeidung der Übertragung durch Tröpfcheninfektion muss auch im Schulbetrieb ein Abstand von mindestens 1,50 Metern eingehalten werden. Das bedeutet, dass die Tische in den Klassenräumen entsprechend weit auseinandergestellt werden müssen und damit deutlich weniger Schülerinnen und Schüler pro Klassenraum zugelassen sind als im Normalbetrieb. Abhängig von der Größe des Klassenraums sind das in der Regel maximal 5 Schüler pro 20 m².

An den im Klassenraum befindlichen Waschbecken ist von den Lehrern darauf zu achten, dass ausreichend Seife und Papierhandtücher vorhanden sind. Partner- und Gruppenarbeit sind nicht möglich. Besonders wichtig ist das regelmäßige und richtige Lüften, da dadurch die Innenraumluft ausgetauscht wird. Mehrmals täglich, mindestens in jeder Pause, ist eine Stoßlüftung bzw. Querlüftung durch vollständig geöffnete Fenster über mehrere Minuten vorzunehmen. Eine Kipplüftung ist weitgehend wirkungslos, da durch sie kaum Luft ausgetauscht wird.

 

  • Reinigung

Die Reinigung erfolgt täglich durch die von der Stadt Solingen beauftragten Dienste unter Einhaltung der vorgeschriebenen Häufigkeit und den nötigen Reinigungsmitteln.

 

Ergänzend dazu gilt:

Generell nimmt die Infektiosität von Corona Viren auf unbelebten Oberflächen in Abhängigkeit von Material und Umweltbedingungen wie Temperatur und Feuchtigkeit rasch ab. Nachweise über eine Übertragung durch Oberflächen im öffentlichen Bereich liegen bisher nicht vor.

In der Schule steht die Reinigung von Oberflächen im Vordergrund. Dies gilt auch für Oberflächen, welchen antimikrobielle Eigenschaften zugeschrieben werden, da auch hier Sekrete und Verschmutzungen mechanisch entfernt werden sollen.

Im Gegensatz zur Reinigung wird eine routinemäßige Flächendesinfektion in Schulen auch in der jetzigen COVID-Pandemie durch das RKI nicht empfohlen. Hier ist die angemessene Reinigung völlig ausreichend.

Wird eine Desinfektion im Einzelfall als notwendig erachtet, so sollte diese generell als Wischdesinfektion mit einer kalten Lösung durchgeführt werden.

Folgende Areale sollten besonders gründlich und in stark frequentierten Bereichen täglich gereinigt werden:

  • Türklinken und Griffe (z.B. an Schubladen- und Fenstergriffe) sowie der

   Umgriff der Türen,

  • Treppen- & Handläufe,
  • Lichtschalter,
  • Tische, Stühle, Telefone, Kopierer
  • und alle weiteren Griffbereiche, wie z.B. Computermäuse und Tastaturen.

 

 

 

 

 

 

  1. HYGIENE IM SANITÄRBEREICH

 

In allen Toilettenräumen müssen ausreichend Flüssigseifenspender und

Einmalhandtücher bereitgestellt und regelmäßig aufgefüllt werden. Die

entsprechenden Auffangbehälter für Einmalhandtücher und Toilettenpapier sind vorzuhalten.

Damit sich nicht zu viele Schülerinnen und Schüler zeitgleich in den Sanitärräumen aufhalten, muss zumindest in den Pausen durch eine Lehrkraft eine Eingangskontrolle durchgeführt werden. Auch in den Toilettenräumen gilt die Abstandsregel von 1,5 m.

Toilettensitze, Armaturen, Waschbecken und Fußböden sind täglich zu reinigen. Bei Verschmutzungen mit Fäkalien, Blut oder Erbrochenem ist nach Entfernung der Kontamination mit einem Desinfektionsmittel getränkten Einmaltuch eine prophylaktische Scheuer-Wisch-Desinfektion erforderlich. Dabei sind Arbeitsgummihandschuhe zu tragen.

 

 

  1. INFEKTIONSSCHUTZ IN DEN PAUSEN

 

Auch in den Pausen muss gewährleistet sein, dass Abstand gehalten wird. Versetzte Pausenzeiten können vermeiden, dass zu viele Schülerinnen und Schüler zeitgleich die Sanitärräume aufsuchen. Aufsichtspflichten müssen im Hinblick auf veränderte

Pausensituationen angepasst werden.

Abstand halten gilt auch im Lehrerzimmer.

 

 

  1. INFEKTIONSSCHUTZ BEIM SPORTUNTERRICHT

 

Sportunterricht kann aus Gründen des Infektionsschutzes derzeit nicht stattfinden.

 

 

  1. PERSONEN MIT EINEM HÖHEREN RISIKO FÜR EINEN SCHWEREN COVID- 19-KRANKHEITSVERLAUF

 

Lehrkräfte ab 60 Jahren können auf freiwilliger Basis im Präsenzunterricht in der Schule eingesetzt werden.

Bei bestimmten Personengruppen ist das Risiko für einen schweren COVID-19-Krankheitsverlauf höher (siehe Hinweise des Robert Koch-Instituts https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogruppen.html).

Dazu zählen insbesondere Menschen mit vorbestehenden Grunderkrankungen wie

  • Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems (z. B. koronare Herzerkrankung

und Bluthochdruck)

  • chronische Erkrankungen der Lunge (z. B. COPD)
  • chronischen Lebererkrankungen
  • Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
  • Krebserkrankungen
  • ein geschwächtes Immunsystem (z. B. aufgrund einer Erkrankung, die mit einer Immunschwäche einhergeht oder durch die regelmäßige Einnahme von Medikamenten, die die Immunabwehr beeinflussen und herabsetzen können, wie z.B. Cortison)

Lehrkräfte unter 60 Jahren, die an einer der genannten risikoerhöhenden

Erkrankungen leiden und sich daher außer Stande sehen, im Präsenzunterricht eingesetzt zu werden, geben hierfür eine Erklärung der Schulleitung ab.

Das Gleiche gilt, wenn nicht die Lehrkraft selbst, sondern ein im gleichen Haushalt lebendes Familienmitglied, welches die Lehrkraft pflegt, an einer solchen Erkrankung leidet.

 

Schwangerschaft ist ausweislich der genannten Aufstellung nicht mit einem erhöhten Risiko verbunden. Wenn sich aber gleichwohl schwangere Lehrerinnen aus Sorge um die eigene oder die Gesundheit des ungeborenen Kindes außer Stande sehen, im Präsenzunterricht eingesetzt zu werden, dann kann ein ärztliches Attest hierfür vorgelegt werden.

Eine Schwerbehinderung allein ohne Vorliegen einer risikoerhöhenden Erkrankung bietet keinen Grund dafür, dass diese Personen nicht als Lehrkräfte im Präsenzunterricht eingesetzt werden können.

Schülerinnen und Schülern, die unter einer oder mehreren Vorerkrankungen leiden, wird empfohlen zuhause zu bleiben. Gleiches gilt, wenn im Haushalt Personen (Eltern, Geschwisterkinder) mit einem höheren Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf leben. Hierfür legen die Eltern der Schule eine ärztliche Bescheinigung vor und der Schulleiter kann das Kind beurlauben.

 

 

  1. WEGEFÜHRUNG

 

Es ist darauf zu achten, dass nicht alle Schülerinnen und Schüler gleichzeitig über die Gänge zu den Klassenzimmern und in die Schulhöfe gelangen. Die Treppe im Hautgebäude wird im „Rechtsverkehr“ genutzt. Die Treppe im Nebengebäude kann jeweils nur in eine Richtung genutzt werden. Die Lehrkräfte achten dabei auf die Einhaltung der Abstandsregeln. Die Schüler dürfen nur nach Aufforderung oder Abholung das Schulgebäude betreten.

 

 

  1. KONFERENZEN UND VERSAMMLUNGEN

 

Konferenzen und Versammlungen müssen auf das notwendige Maß begrenzt werden. Dabei ist auf die Einhaltung des Mindestabstandes zu achten.

Elternpflegschaftssitzungen dürfen nur abgehalten werden, wenn sie unabdingbar sind. Dabei gelten die gleichen Vorgaben wie bei den Konferenzen.

 

 

  1. MELDEPFLICHT

 

Bei Auftreten einer Corona Erkrankung oder einem Verdachtsfall ist die Meldekette einzuhalten.

 

Hygienieplan.pdf